Logopädische Praxis  Kristin Bruhm-Reck
Logopädische Praxis Kristin Bruhm-Reck Tel.: 0351 / 8792803 Enderstraße 59 Mobil: 0174 / 3500800 01237 Dresden Mail: logopaedie.kristinbruhm@web.de
Myofunktionelle Störung, Sigmatismen und Schluckstörungen Der Mensch besitzt nicht nur Arm-, Bein- und Bauchmuskeln, die Trainiert werden wollen. Auch die Gesichts-, Lippen- und Zungenmuskeln müssen beachtet werden, damit es nicht zu einem Muskelungleichgewicht kommt! Dies kann in Form von zu vielen Muskeln und den damit verbundenen Verspannungen auftreten, die unter anderem z.B. die Ursache für Spannungskopfschmerz, Stimmstörungen und Stottern sind. Hier setzt die logopädische Therapie mit Gesichtsmassagen, mit thermischen Anwendungen und entspannenden Lockerungsübungen ein, um die Muskelspannungen zu senken. Auf der anderen Seite kann die myofunktionelle Störung aber auch in Form von zu geringer Muskelkraft im Mund und Gesichtsbereich auftreten. In diesem Fall ist die Lippen- und Zungenmuskulatur nur sehr schlaff ausgebildet, so dass ständig die Lippen offen stehen und im schlimmsten Fall sogar die Zunge aus dem Mundraum austritt und nach außen zu sehen ist. Betroffenen Patienten fällt es schwer, die Zunge an den korrekten Zungenruhelagepunkt zu halten (dieser befindet sich am Gaumen hinter den oberen Scheidezähnen) und die Lippen geschlossen zu halten. Durch die fehlende Zungenspannung kann die Aussprache auch undeutlich sein. Meist untrennbar mit einer zu geringer Zungenanspannung verbunden sind Sigmatismen, im Volksmund auch "Lispeln" genannt. Hierbei wird der S-Laut falsch gebildet, was in verschiedenen Formen auftreten kann (z.B. wird die Zunge zwischen die Zähne geschoben). Es besteht auch die Möglichkeit, dass ein infantiles Schluckmuster auftritt. Das bedeutet, dass die Zunge beim Schluckvorgang zwischen den Zähnen hervortritt. In Einzelfällen tritt auch Nahrung aus dem Mund aus. Die logopädische Therapie setzt hier in erster Linie auf Muskelaufbau durch gezielte Mundmotorischen Übungen an, die den Muskelaufbau und die Beweglichkeit von Zunge und Lippen fördern. Dies geschieht individuell nach den Bedürfnissen der Patienten. In der Regel erhalten die Patienten auch ein häusliches Übungsprogramm, um einen konstanten Therapieerfolg zu erzielen. je nach Störungsbild werden auch die S-Laute und das richtige Schlucken korrekt ausgebildet und geübt.
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Myofunktionelle Störung, Sigmatismen und Schluckstörungen Der Mensch besitzt nicht nur Arm-, Bein- und Bauchmuskeln, die Trainiert werden wollen. Auch die Gesichts-, Lippen- und Zungenmuskeln müssen beachtet werden, damit es nicht zu einem Muskelungleichgewicht kommt! Dies kann in Form von zu vielen Muskeln und den damit verbundenen Verspannungen auftreten, die unter anderem z.B. die Ursache für Spannungskopfschmerz, Stimmstörungen und Stottern sind. Hier setzt die logopädische Therapie mit Gesichtsmassagen, mit thermischen Anwendungen und entspannenden Lockerungsübungen ein, um die Muskelspannungen zu senken. Auf der anderen Seite kann die myofunktionelle Störung aber auch in Form von zu geringer Muskelkraft im Mund und Gesichtsbereich auftreten. In diesem Fall ist die Lippen- und Zungenmuskulatur nur sehr schlaff ausgebildet, so dass ständig die Lippen offen stehen und im schlimmsten Fall sogar die Zunge aus dem Mundraum austritt und nach außen zu sehen ist. Betroffenen Patienten fällt es schwer, die Zunge an den korrekten Zungenruhelagepunkt zu halten (dieser befindet sich am Gaumen hinter den oberen Scheidezähnen) und die Lippen geschlossen zu halten. Durch die fehlende Zungenspannung kann die Aussprache auch undeutlich sein. Meist untrennbar mit einer zu geringer Zungenanspannung verbunden sind Sigmatismen, im Volksmund auch "Lispeln" genannt. Hierbei wird der S-Laut falsch gebildet, was in verschiedenen Formen auftreten kann (z.B. wird die Zunge zwischen die Zähne geschoben). Es besteht auch die Möglichkeit, dass ein infantiles Schluckmuster auftritt. Das bedeutet, dass die Zunge beim Schluckvorgang zwischen den Zähnen hervortritt. In Einzelfällen tritt auch Nahrung aus dem Mund aus. Die logopädische Therapie setzt hier in erster Linie auf Muskelaufbau durch gezielte Mundmotorischen Übungen an, die den Muskelaufbau und die Beweglichkeit von Zunge und Lippen fördern. Dies geschieht individuell nach den Bedürfnissen der Patienten. In der Regel erhalten die Patienten auch ein häusliches Übungsprogramm, um einen konstanten Therapieerfolg zu erzielen. je nach Störungsbild werden auch die S-Laute und das richtige Schlucken korrekt ausgebildet und geübt.